Участники на портале:
нет
Поиск по
порталу:
    
Metal Library - www.metallibrary.ru Metal Library: всё, что вы хотели знать о тяжёлой музыке!
Вход для
участников:
    
Metal Library:
Группы | Дискографии
Новости RSS/Atom Twitter
Группы
Статьи
Команда
Магазин

Видео уроки по музыке, мануалы к плагинам, бесплатные банки и сэмплы

Группы : Дискографии

MetalCD.ru

Aeternitas: "La Danse Macabre" – 2004

энциклопедия: Aeternitas

Состав группы:

  • Alexander Hunzinger – вокал, гитара, клавишные
  • Sandra Wolf – сопрано
  • Stephan Böttchert – вокал
  • Anja Malchau – клавишные
  • Thomas Teschner – гитара
  • Mirko Lipke – гитара
  • Martin Hertz – бас

Aeternitas: "La Danse Macabre" – 2004

Композиции:

  1. Der Erste Prediger
  2. Kaiser Und Kaiserin
  3. Krüppel
  4. Edelmann Und Edelfrau
  5. Jurist
  6. Nonne
  7. Kardinal
  8. Papst
  9. Abt
  10. König
  11. Chorherr
  12. Mutter Und Kind
  13. Der Zweite Prediger

Лирика

1. Der Erste Prediger

O vos viventes huius mundi sapientes,
Cordibus apponite duo verba Christi: Venite!
Nec non et: Ite! Per primum ianua vitae
Justis erit nota, sed per aliud quoque porta
Inferi monstratur: sic res diversificatur.
Gaudia vel pene sine fine sunt ibi plene.
Hinc voce sana vos hortor spernere vana.
Tempus namque brevi vivendi, postea vae vae
Mors geminata parit, sua nulli vis quoque parcit.
Fistula tartarea vos iungit in una chorea,
Qua licet inviti saliunt ut stulti periti.
Haec ut pictura docet exemplique figura.

O diser welt weisheit kind,
Alle die noch im leben sind,
Setzt in euer herz zwei wort,
Die von Cristo sind gehort.
Das ein: Get her! das ander: Get hin!
Durch das erst die frumen hand gewin.
Mit des himels port, die in geöffnt ist.
Das ander die bösen weist
Ab zu der hellischen porten.
Also wirt in den worten
Gegeben ein sollich unterscheide
Das einhalb ist ganz freud bereit,
Anderhalb die pein ach genzlich
Oberal on ende ewiglich.
Darumb ich euch getreulich rat,
Ir tut euch ab üppiger tat,
Wan die zeit ist kurz an disem leben,
Darnach wird ach und we gegeben
Durch den zwifachen tod,
Der über niemand erbermd hat.
Mit seiner hellischen pfeifen schreien
Bringt er euch all an einen reien,
Daran die weisen als die narren
Gezwungen in den sprüngen faren,
Als des gemeldes figuren
Sind sie ein ebenbild zu truren.

2. Kaiser Und Kaiserin

Culmen imperii vincendo magnificavi,
Morte sum victus, non caesar, non homo dictus.
[Her keiser, euch hilft nit das schwert,
Zepter und krone sind hie unwert.
Ich han euch an die hand genomen,
Ir müst an meinen reien kommen.]
Ich kund das reich in hohen eren
Mit streit und fechten wol gemeren.
Nun hat der tod überwunden mich,
Das ich bin weder keiser noch menschen gleich.

Deliciis usa vivens ut caesaris uxor,
Morte confusa nullis modo gaudiis utor.
[Ich tanze euch vor, frau keiserin.
Springt mir nach, der rei ist mein.
Die sperbrecher sind von euch gewichen
Der tod hat euch allein erschlichen.]
Wollust hett mein stolzer leib,
Do ich lebt als eines keisers weib.
Nun hat mich der tod zu schanden bracht,
Das mir kein freud ist mer erdacht.

3. Krüppel

Pauper mendicus viventi turpis amicus
Morti carus erit, illum cum divite quaerit.
[Hink heran mit deiner krücken.
Dein ding, das wil sich gelücken.
Dich haben die lebentigen nit für gut,
Der tod dir besunder gnade tut.]
Ein armer geiler hie im leben
Zu einem freund ist niemand eben,
Aber der tod wil sein freund sein.
Er nimt in mit dem reichen hin.

4. Edelmann Und Edelfrau

Armis consortes in vita terrui fortes;
Nunc mortis terror me terret, ultimus error.
[Komet her, ir edler man,
ir müst der sterke pflegen an
Mit dem tod, der niemands schont
Ligt ir im ob, euch wirt gelont.]
Ich han manchen man erschreckt,
Der wol mit harnisch was bedeckt.
Nun erschreckt mich hie der tod
Und bringt mich in die jungste not.

Plaudere deberem, si ludicra vitae viderem,
Fistula me fallit mortis, quae dissona psallit.
[Edelfrau, tanzt nach euerm sinn,
Bis die pfeif rechten ton gewinn.
Sie hat der frauen vor vil betrogen,
Die all der tod hat hingezogen.]
Ich solt treiben juchzens vil,
Sech ich vor mir der freuden spiel.
Des todes pfeife mich betrügt,
Dis tanzgesang hie fälschlich lügt.

5. Jurist

Non iuvat appello de mortis ultimo bello;
Succumbunt iura legesque sub ista figura.
[Die urteil ist also gegeben,
Das ir lenger nit solt leben,
Her jurist, das tut des todes kraft,
Müget ir, so beweist eure meisterschaft]
Es hilft kein appellieren nit
Von des todes letzstem strit.
Er überwint mit seinem Geschlecht
Das weltlich und das geistlich recht.

6. Nonne

In claustro grata servivi Christo velata.
Quid valet orare, me mors iubet hic corisare.
[Frau nonne, ir dunket euch subtil,
Dester gerner ich mit euch tanzen wil.
Werfet von euch den scapular.
Ir müst hie mit den toten farn.]
Ich han in dem kloster mein
Got gedient als ein geweiltes nünlein.
Was hilft mich nun mein beten?
Ich muss des todes reien treten.

7. Kardinal

Ecclesiae gratus fui per papam piliatus;
Mortis protervam nunc stringor adire catervam.
[Springet auf mit euerm roten hut
Her kardinal, der tanz ist gut.
Ir habt gesegnet wol die leien,
Ir müst nun mit den toten reien.]
Ich was mit pabstlicher wal
Der heiligen kirchen kardinal.
Nun bin ich darzu gezwungen gar,
Das ich tanz an des todes schar.

8. Papst

Sanctus dicebar, nullum vivendo verebar.
Frivole nunc ducor ad mortem, vane reluctor.
[Her pabst, merkt auf der pfeifen ton,
Ir sullet darnach springen schon,
Es hilft darfür kein dispensieren,
Der tod will euch den tanz hofieren.]
Ich was ein heiliger pabst genant,
Die weil ich lebt, on forcht bekant.
Nu wird ich gefürt frevelich
Zu dem tod. Ich wer mich üppiglich.

9. Abt

Ut pater arctavi monachos et optime pavi,
Nunc egomet stringor et mortis regula cingor.
[Tanzt mir nach, her gugel weit,
Wie wol das ir ein apt seit.
Ir müst des todes regel halten,
Der wil eures leibes walten.]
Ich han vil münch als ein apt gelert,
Streng gezogen und wol genert.
Nu wird ich selber hie gezwungen,
Mit des todes regel gedrungen.

10. König

Ut ego rex urbem, sic rexi non minus orbem.
Nunc miser in penis mortis constringor habenis.
[Her kunig, euer gewalt hat ein end.
Ich wil euch füren bei der hend
An diser schwarzer bruder tanz,
Da gibt euch der tod einen kranz.]
Ich han als ein kunig gewaltiglich
Die welt geregiert als rom das reich.
Nun bin ich in des todes banden
Verstrickt in seinen handen.

11. Chorherr

In choro cantavi melodias, quas adamavi.
Discrepat iste sonus et mortis fistula tonus.
[Her korpfaff, habt ir gesungen vor
Süssen gesang in euerm kor,
So merket auf meiner pfeifen schal,
Die verkündet euch des todes fal.]
Ich han als ein korher frei
Gesungen manch lieblich melodei.
Des todes pfeif stet dem nit gleich;
Sie hat gar ser erschrecket mich.

12. Mutter Und Kind

O cara mater, me vir trahit ater,
Debeo saltare, qui numquam scivi meare.
[Kreuch her, du must hie tanzen lern.
Wein oder lach, ich hor dich gern
Hettest du den dutten in dem mund,
Es hulf dich nit an diser stund.]
O we, liebe muter mein,
Ein schwarzer man zeucht mich dahin.
Wie wiltu mich also verlan?
Muss ich tanzen und kan nit gan?

O fili care, quae te volui liberare,
Morte praeventa saliendo sumque retenta.
[Nun schweigt und lat euer kriegen.
Lauft dem kind nach mit der wiegen.
Ir müst alle beide an disen tanz.
Frau, lacht, so wird der schimpf ganz.]
O kind, ich wolt dich haben erlost
So ist empfallen mir der trost.
Der tod hat das für komen
Und mich mit dir genommen.

13. Der Zweite Prediger

O vos mortales, perversi mundi sodales,
Finem pensate que futura considerate,
Qualibus ad primum tempusque requiritur imum.
Pro loco duplatur, ubi fines perpetuatur.
Mors horrenda nimis est cunctorum quoque finis.
Qualiter aut quando venerit, manet in dubitando.
Sic etiam dura noscuntur inde futura
Propter ignotum remanendi locum quoque totum.
Pendet a factis in isto mundo peractis.
Ergo peccare disistite, si properare
Ad finem cupitis optatum, nam bene scitis,
Quod caelum dignis locus est, sed fit malis ignis.

O ir tödlichen menschen all,
Die der falschen welt wolt wolgefallen,
Bedenkt, wie das ende sei,
Und merkt, was künftig ist dabei.
Zu dem ersten gehört wie und wenn,
Das letzt ist zwiefaltig benennt,
Wa die stat zu bleiben ist.
Der tod euch allen das end beweist.
Aber wie oder wenn des todes zeit
Komen sol, des enwist ir nit,
Es wirt erkant euch allen hert,
Was jedermann dar nach ist beschert.
Umb das unkündig ist die stat,
Wa jederman sein bleiben hat.
Das alles wirt an den werken hangen,
Die in diser welt sind begangen.
Dar umb solt ir von sünden lan,
Wolt ir zu dem ende gan,
Des ir alle seid begierlich,
Und ist darzu wissentlich,
Das der himel wird den frumen,
In das feur die bösen kumen.

© 2000-2024 Ghostman & Meneldor. Все права защищены. Обратная связь... Использование материалов разрешено только со ссылкой на сайт.